In unserem Lehrwerk haben wir das Thema Ruhrgebiet als Beispiel für den Strukturwandel ausführlich besprochen und wollten nun auf den Spuren der Vergangenheit das "neue" Revier erforschen. Zu dem Zweck buchten wir eine Exkursion des Regionalverbands Ruhr zu diesem Thema, die uns nach Oberhausen führte. Zuerst erhielten wir allgemeine Information zur Definition des Ruhrgebiets, dann wurde uns erklärt, dass Oberhausen im Unterschied zum Beispiel zu Bochum erst gute 200 Jahre alt ist und deshalb eine schachbrettartige Struktur und kein direkt auszumachendes Zentrum hat. Bochum hat dagegen eine ringförmige Anordnung.  Auf unserem Fußmarsch durch die Innenstadt zeigte uns Frau Becker-Romba vom Regionalverband historische Gebäude (Höhepunkt: das Rathaus mit Paternosterfahrt und Ausblick vom Dach über die ganze Stadt) und die neuen Parks auf ehemaligen Werksflächen innerhalb der Stadt, die Oberhausen zu einer "Parkstadt" gemacht haben. Danach ging es mit dem Bus zur historischen Arbeitersiedlung Eisenheim, die die erste ihrer Art im Ruhrgebiet war. Hier erhielten wir Informationen zum Wohnungsbau und der Wohnsituation der Berg- und Stahlarbeiter während der Industrialisierung. Unmittelbar in der Nachbarschaft, wo früher ein Stahlwerk stand, findet man jetzt einen Park, durch den wir am Gasometer vorbei zum Centro (Paradebeispiel des Strukturwandels) gingen, wo unsere Exkursion offiziell endete. Zwei Studierende, die trotz des Regenwetters noch unermüdlich waren, schlossen einen Besuch im Gasometer an, um die Installation von Christo zu sehen. Ein schönes Beispiel für die Nutzung alter Industrieanlagen für kulturelle Ereignisse. Die restliche Gruppe machte sich, müde von den vielen Eindrücken und Informationen, zufrieden auf den Weg nach Bochum.

Bochumer Bündnis Bewahrung der Schöpfung

Birnbaum in Blüte am Ökumenischen Studienwerk

Das ÖSW macht mit als Partner des Bündnisses.

Alle Partner haben einen Obstbaum erhalten. Er ist ein Zeichen und kann mit seinen Blüten einen kleinen Beitrag leisten. Unser ÖSW-Baum ist eine Birne, die uns schon zu Ostern mit ihrer ersten Blüte ein schönes und hoffnungsvolles Zeichen schenkt.

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Besuch auf dem Campus

Stipendiatinnen

Maraike J.B. Bangun, Carola Schierz, Yifan Lu, Niza Joy Santiago

 

Drei Frauen, Stipendiatinnen der Missionsakademie Hamburg, promo-vieren zurzeit in Hamburg, lernten zwischen 2018 und 2019 Deutsch im ÖSW, waren am 4. März zu Besuch in Bochum und begleiteten die neue Stipendiatin. Hier ein paar Informa-tionen zu ihren Forschungsarbeiten.

 

In der Arbeit von Niza Joy Santiago geht es um die Rolle, den Beitrag und die Identität von Frauen in der philippinischen Baptistenkirche. Sie sagt:

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A2 Stadtspaziergang

Glocke

Am Dienstag, dem 9. November, hat der A2-Kurs mit Frau Ringleb einen Stadtspaziergang gemacht und viele Orte besucht. Zuerst sind wir vom ÖSW mit der U-Bahn in die Stadt gefahren. Dann sind wir durch den Kortum-Park spaziert und haben über Carl Kortum, die Fiege-Familie und die Brauerei gesprochen. Danach haben wir die Propsteikirche besucht und das Kuhhirtendenkmal gesehen. Als nächstes haben wir in einem kleinen Cafe einen Kaffee getrunken. Das war super, weil wir viel ge-sprochen haben. Dann sind wir in die Stadtbibliothek gegangen und haben uns über viele Sachen in der Stadt informiert. Zum Schluss haben wir auf dem Rathausplatz neben der Glocke die Tour beendet und viele Fotos gemacht. Für mich war die Tour sehr schön und interessant, ich hatte viel Spaß mit meinen Kurs-Freunden und meiner Lehrerin.

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