Im Juni unternahmen wir, der Sprachkurs B1 und 2 Lehrerinnen, nachdem wir uns im Unterricht mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet beschäftigt hatten, eine Exkursion in den Duisburger Innenhafen, weil hier gut sichtbar das neue auf das alte Ruhrgebiet trifft. Neben den alten Speichergebäuden, die einer neuen Nutzung zugeführt wurden, findet man hier neue Gebäude und neu gestaltete Flächen. Grundlegend war die Idee, die "Menschen zum Wasser und das Wasser zu den Menschen" zu bringen. So vereint sich in diesem Konzept Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung.  Alles entstand unter der Leitung des bekannten Architekten Norman Foster, der auch die Reichtagskuppel entworfen hat. Wir sahen ein eindrucksvolles Beispiel für den Wandel im Ruhrgebiet. Dank unseres kompetenten Gästeführers, der sehr deutlich und langsam sprach, erfuhren wir nicht nur Wissenswertes über den Innenhafen, sondern auch über die Arbeitsmigration, die für unsere Region typisch ist. Hier waren unsere Studierenden besonders aufmerksam, auch, weil ihnen gute Arbeitschancen im neuen Ruhrgebiet signalisiert wurden.

Stadtspaziergang

Der A2-Kurs besuchte die Innenstadt von Bochum und bekam auf der Tour viele interessante Informationen. Aber am interessantesten waren diese vier Stationen: das Kortum-Grab, das Terminal, der Kuh-Hirte und das "Café zur Altstadt". Warum? Weil nicht nur die Lehrerinnen informierten, sondern drei Studierende als Stadtführer agierten und über berühmte Persönlichkeiten, Kunstobjekte und die Stadtgeschichte einiges erzählen konnten. Und als Krönung der Tour: ein leckerer Kuchen und ein heißes Getränk zum Aufwärmen!

Zeche Zollverein

Der B1 Kurs unterwegsAuch in diesem Quintal machte sich der B1 Kurs auf, um mehr über die Industriegeschichte des Ruhrgebiets zu erfahren. Unser Ziel war diesmal die Zeche Zollverein in Essen, die heute zusammen mit der Kokerei zum UNESCO-Welterbe gehört.
Bei der Führung „Über Kohle und Kumpel“ erhielten die Studierenden einen Einblick in den Produktionsablauf der einst leistungsstärksten Steinkohlenzeche der Welt. Der Weg der Kohle von der Schachthalle bis zur Kohlenwäsche und die damaligen Arbeits-bedingungen der Bergleute bildeten die thematischen Schwerpunkte unserer Führung.

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